Inhalte/Ziele: Um die Qualitätsentwicklung von Lehre und Studium voran zu bringen, werden auf hochschulpolitischer Ebene erhebliche Anstrengungen unternommen. Davon zeugt nicht zuletzt die im Zuge des Qualitätspakts von Bund und Ländern vereinbarte Gründung einer »Akademie für Lehre und Lernen«. Auf der konkreten Handlungsebene in den Hochschulen zeigt sich indes immer wieder die Schwierigkeit, Lehr- und Lernqualität klar zu definieren und geeignete Anreize zu setzen. Was die Qualitätsentwicklung dieses Sektors darüber hinaus zu einer besonderen Herausforderung macht ist die Tatsache, dass sie nicht nur durch Anwendung von Instrumenten des Qualitätsmanagements wie z.B. Evaluationsverfahren betrieben werden kann. Vielmehr müssen Erkenntnisse und Verfahren der Hochschuldidaktik sowie der Lehr- und Lernforschung einbezogen werden.
Vor diesem Hintergrund bietet der Workshop den Teilnehmer(inne)n vertiefte Informationen zu folgende Themen:
- Überblick über Qualitätsbegriffe und -kriterien bezogen auf die Lehre vor dem Hintergrund aktueller europäischer Entwicklungen
- Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung zur Gestaltung aktivierender, studierendenzentrierter Lehre
- Anreize für gute Lehre setzen – Instrumente und Verfahren
In zwei Gruppenarbeitsphasen entwickeln die Teilnehmer(innen) zunächst konkrete Qualitätsdefinitionen bezogen auf die Frage »Was ist gute Lehre?« und verbinden diese dann mit geeigneten Anreizmechanismen.
Der Workshop richtet sich an Personen, die bereits Erfahrungen mit der Qualitätsentwicklung im Bereich Lehre besitzen.
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