Als Ansatz der Unternehmensführung reagiert diversity management (DiM) darauf, dass der Typus des "klassischen Arbeitnehmers" (männlich, Inländer, verheiratet, ...) in Folge des demographischen Wandels und einer zunehmenden Globalisierung der Wissens- und Informationsgesellschaft seltener wird.
Auch im hochschulischen Personalmanagement wird daher nach Wegen gesucht, die zunehmende Vielfalt im Bereich des Human Ressource Managements produktiv umzusetzen. Eine ausgewogene Heterogenität (nach sozialer oder geografischer Herkunft, Geschlecht, sozio-kulturellem Background, Erfahrungshorizont, Alter, ...) wird zunehmend als Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Innovationsfähigkeit und Produktivität innerhalb der Wissenschaftslandschaft erkannt.
Dabei wird "Andersartigkeit" von Personen nicht als Defizit bewertet, sondern als Ressource. Dies hat manifeste Konsequenzen für Personalentwicklung, -gewinnung und -bindung sowie für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung.
Dieser Workshop will Veränderungsprozesse im Sinne eines cultural change-Prozesses beleuchten sowie Einordnungen und Anregungen für den Umsetzungsprozess für Hochschuladminstration und Personalmanagement liefern.
Als Schwerpunktthemen werden internationales recruiting, wissenschaftliche Nachwuchsförderung, diversity management als Führungsaufgabe und interkulturelles Personalmanagement behandelt.
Zielgruppen:
Präsidien, Dekanate und Administration von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Personalverantwortliche, Leiter/-innen von Nachwuchsgruppen, Mitarbeiter/-innen aus der Verwaltung
Referent(inn)en:
Dr. Daniela De Ridder (Projektleiterin, CHE Consult GmbH, Gütersloh),
Dr. Iris Koall (Fakultät für Erziehungswissenschaften und Soziologie, Technische Universität Dortmund),
Dr. Carmen Leicht-Scholten (Leiterin Stabsstelle Integration Team - Human Resources, Gender und Diversity Management, RWTH Aachen),
Dipl.-Päd. Frank Mayer (Universität Bielefeld)
Datum: 15. / 16.10.2009
Ort: Hotel Lindenhof, Bielefeld |