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Konferenz
Diversität Macht Inklusion:
Wie lässt sich Diversity in Theorie und Praxis nutzbar machen?

Im Umgang mit Verschiedenheiten steht nach wie vor die Bewältigung und Überwindung von diskriminierenden Prozessen und Strukturen in Organisation und Gesellschaft zur Diskussion.

Setzt man Differenzen/Unterschiede als mögliche Ressource voraus, dann wird dabei die Frage nach Inklusion zu einer zentralen Herausforderung.

Der Diversitydiskurs kreist um die Kernfrage, wie sich Unterschiede/Differenzen im Sinne der potenziellen Nutzung von Vielfalt positiv und gewinnbringend erschließen lassen.

Der zentralen Leitidee der Tagung zufolge ist Diversity Management dazu geeignet, mittels politischer Partizipation und mittels eines innovativen Human Ressource-Managements bisher minorisierte Gruppen in ökonomische Prozesse zu inkludieren und damit eine gesellschaftliche Emanzipation zu realisieren. Misslingt diese Inklusion aufgrund mangelnder Durchlässigkeit sozialer Systeme, stehen wesentliche Grundsätze bürgerlicher Gesellschaften (Leistungsorientierung, Aufstiegschancen, Integration, politische Teilhabe…) in Frage.

Im Blick auf mangelhafte Prozesse der Inklusion z. B. von Menschen mit Migrationserfahrung, Alleinerziehenden, Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranken in politische und ökonomische Prozesse entsteht auch eine wachsende Unzufriedenheit mit den bisherigen Ansätzen eines Diversity Managements.

Inwieweit der Diversity-Ansatz gleichwohl in besonderer Weise geeignet ist, Prozesse der ökonomischen Teilhabe anzustoßen und notwendige Vorraussetzungen dazu zu gestalten, soll mit dieser Tagung diskutiert werden. Allerdings ist der Ansatz von Diversity und Inklusion voraussetzungsreicher als viele veröffentlichte Positionen (wie z. B. Web-Auftritte, Hochglanzbroschüren u. a.) dies oft nahe legen.

Wir gehen davon aus, dass Diversity-Diskurse und -Ansätze in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Sub­systemen wie Wirtschaft, Erziehung, Recht, Kultur, Technik Beachtung finden, jedoch zu durchaus unterschiedlichen Anwendungspraxen führen.

Durch eine gezielte Verbindung von Repräsentant(inn)en aus Theorie und Praxis werden auf dieser Tagung Bemühungen, Ansätze und Aktivitäten der Diversity-Szene im theoretisch-akademischen Feld wie im Praxis-Feld der Professionalisierung (Beratung, Bildung, Rehabilitation, Politik, Unternehmen) vorgestellt.

Die Konferenz soll als konstruktiv-kritisches Reflexionsforum die Möglichkeit bieten, Wechselwirkungen von Theoretisierungs-, Professionalisierungs- und Politisierungsprozessen zu diskutieren und bisherige Bemühungen um Integration und Inklusion dabei kritisch in den Blick zu nehmen.

Bitte melden Sie sich online an unter www.zfw.tu-dortmund.de.

Anmeldeschluss ist der 24. Mai 2010.

Tagungsgebühr für Absolvent(inn)en der MGD Lehrgänge, idm-Mitglieder sowie bei Einreichung eines Papers: 90,00 €



Datum: 10. / 11.06.2010

Ort: Technische Universität Dortmund

Programm

Donnerstag, 10.06.2010
 
15:00-17:30Dortmunder Tour de Ruhr
(Busrundfahrt: mit Anmeldung)
 
17:30-18:30Begrüßung/Information für Interessent(inn)en/Alumni-Treffen
 
ab 18:30 UhrCome Together
 
Freitag, 11.06.2010
 
9:30-9:45Eröffnung der Konferenz
Verena Bruchhagen und Dr. Iris Koall - TU Dortmund
Dr. Daniela De Ridder - CHE Consult
 
9:45-13:00Diversity-Workshop mit
Lee Gardenswartz - USA , L.A.
Anita Rowe - USA , L.A.
 
13:00-14:00Mittagsimbiss
 
14:00-14:30Grußworte:
Prof. Dr. Walter Grünzweig - Prorektor
Prof. Dr. Thomas Goll - Dekan FK 12
Prof’n Dr. Elisabeth Wacker - Dekanin FK 13
 
14:30-15:45Keine Wissensgesellschaft ohne Diversity: Was macht Hochschulen inklusiv?
Diskussionsforum
u. a. mit:
Prof’n Dr. Renate Hinz - TU Dortmund - Erziehungswissenschaften
Prof’n Dr. Renate Walthes - TU Dortmund - Rehabilitationswissenschaften
Prof. Dr. Michael Meuser - TU Dortmund - Soziologie der Geschlechterverhältnisse
Prof. Dr. Uwe Wilkesmann - TU Dortmund - Zentrum für Weiterbildung
Dr. Barbara Schneider - TU Dortmund - Akademisches Auslandsamt

Moderation: Dr. Ute Zimmermann - TU Dortmund - Abt. Chancengleichheit, Familie und Vielfalt
Dr. Daniela De Ridder - CHE Consult
 
15:45-16:15Pause
 
16:15-17:45Streams: Kritisch-konstruktive Perspektiven im Gender & Diversity-Management

Zu folgenden Handlungsfeldern erwarten wir theoretische und praxisbezogene Inputs/Präsentationen. Sie werden eingeführt und moderiert von:

Politik: Anti-Diskriminierung und Integration
Andreas Merx, Pro-Diversity, Berlin, idm (Vize)
Sabine Kaldun, Dipl.-Geogr. Sabine Kaldun, barrio novo, Gelsenkirchen

Bildung: Schule, Hochschule, Weiterbildung
Dr. Daniela De Ridder, CHE Consult, Gütersloh
Norbert Pauser, Pauser & Wondrak Unternehmensberatung, Wien

Ökonomie: Partizipation, Beratung, Management
Juan Proll, DGB Bildungswerk Düsseldorf
Dr. Ediz Bökli, MPB Bökli Unternehmensberatung, Osnabrück
 
18:00-18:15Dinner-Spot-Light: José Pascal da Rocha
“Diversität, Inklusion…Konfliktregulation“
 
ab 18:15 UhrAusklang mit Abendimbiss
 

Druckversion

Ansprechpartnerin
Britta Hoffmann-Kobert
Britta Hoffmann-Kobertmehr
Telefon: 05241 9761-27
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: britta.hoffmann-kobert
@che.de


News zur Veranstaltung
25.05.2010 | Vielfalt als Herausforderungmehr

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