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Jahresprogramm Personalentwicklung an Hochschulen
wird wieder angeboten im WiSe 2017/18
Die Zunahme von Management und Führungsaufgaben im Wissenschaftsbereich, ein verändertes Selbstverständnis im Hochschulmanagement, ein stärkerer Fokus auf die Karriereentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Veränderungsprozesse, die neue Aufgaben in den Verwaltungen und im Wissenschaftsmanagement nach sich ziehen – insgesamt haben sich die Anforderungen an die Beschäftigten in den Hochschulen und insbesondere an die Führungskräfte massiv verändert. Immer mehr Hochschulen reagieren darauf mit der Institutionalisierung von Personal- und Organisationsentwicklung. In diesem Zusammenhang etabliert sich seit gut 10 Jahren ein Berufsfeld, für dessen Aufgaben es bisher keine spezifische Aus- oder Weiterbildung gibt. Diese Lücke soll mit diesem berufsbegleitenden Jahresprogramm geschlossen werden. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung von Fachwissen und die Entwicklung von Kompetenz im Bereich Personalent-wicklung und deren Implementierung in der Organisation Hochschule. Ziel des Jahresprogramms ist es, die Teilnehmer(innen) in die Lage zu versetzen, den Arbeitsbereich Personalentwicklung an Hochschulen
• fachlich fundiert
• beraterisch kompetent und
• persönlich durchsetzungsfähig
zu gestalten.
Sie erwartet ein gelenkter Erfahrungsaustausch zu den Themen Personal- und Organisationsentwicklung. Sie erweitern ihr methodisches Wissen und haben die Möglichkeit, ihre Rolle als Personalentwickler(in) zu klären. Die Fortbildung lebt von der kontinuierlichen Einbeziehung aktueller Themen und Projekte.
Das Jahresprogramm ist als Erfahrungsraum für Personal- und Organisationsentwicklung angelegt, das heißt Prozess- und Beratungsorientierung sind durchgehende Arbeitsprinzipien. In allen Modulen wird es Beratung zu konkreten Anliegen der Teilnehmenden geben. Darüber hinaus werden die Teilnehmer (innen) das Instrument der kollegialen Beratung erlernen.
Grundsätzlich ist ein gutes Mischungsverhältnis von kurzen theoretischen Vorträgen, Praxis und Praxisreflexionen geplant. Methodisch wird es neben den Vorträgen Einzelarbeit, Kleingruppen-arbeit, Beratung in Form von Coaching und kollegiale Beratung geben. Die Kontinuität der Gruppe ermöglicht einen offenen und vertrauens-vollen Erfahrungsaustausch. Jede(r) Teilnehmer(in) wird eine eigene PE-Strategie erarbeiten, die im Rahmen der Fortbildung professionell beraten wird. Die Unterschiede zwischen Personalentwicklung in der Verwaltung und im Wissenschaftsbereich werden dabei durchgehend mit bearbeitet.
Da Personalentwicklung stets an der Schnittstelle zur Organisations-entwicklung operiert, wird auf diese Verknüpfung besonderes Augenmerk gelegt, außerdem wird die Organisationsentwicklung als eigenständiges Thema bearbeitet.

1. Modul: Grundlagen und Implementierung von PE
Im ersten Modul werden zunächst allgemeine Grundlagen der Personalentwicklung vorgestellt und bearbeitet. Im Vordergrund steht die Beschäftigung mit den Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Personalentwicklung. Ziel des ersten Moduls ist es, die eigene Rolle als Personalentwickler(in) zu reflektieren und zu stärken. Die Teilnehmenden können auf dieser Grundlage die konkrete Situation an ihrer Hochschule analysieren und erste Perspektiven entwickeln. Das Modell der kollegialen Beratung wird eingeführt.

2. Modul: Instrumente der Personalentwicklung an Hochschulen
Im zweiten Modul geht es darum, sich in Theorie und Praxis mit einigen wesentlichen Personalent-wicklungsinstrumenten zu beschäftigen. Im Fokus stehen dabei
• Instrumente der Führungskräfteentwicklung wie Fortbildung
• Coaching und Teamentwicklung
• die Einführung von Mitarbeitergesprächen
• zielgruppenspezifische Instrumente für die PE im Wissenschaftsbereich

3. Modul: PE an der Schnittstelle zur Organisationsentwicklung
Die Begleitung von Veränderungsprozessen ist oftmals eine der Aufgaben von Personalentwickler(inne)n an der Schnittstelle zur Organisationsentwicklung. Das erfolgreiche Management dieser Veränderungs-prozesse aus der OE-Perspektive steht im Mittelpunkt des dritten Moduls. Neben einem Überblick über die klassischen OE-Instrumente und ihre Anwendbarkeit an Hochschulen werden im Sinne eines »best-practice« erfolgreiche OE-Ansätze vorgestellt. Schließlich werden Empfehlungen abgeleitet, wie PE und OE aneinander ausgerichtet und institutionell verankert werden sollten.

4. Modul: Das eigene PE-Konzept und seine strategische Verankerung
Zwischen dem dritten und vierten Modul formulieren die Teilnehmer(innen) das eigene PE-Konzept, positionieren sich damit strategisch als Personalentwickler(in) und entwickeln die eigenen Projekte für die nächsten zwei Jahre. Diese Konzepte werden im vierten Modul kollegial und professionell beraten. So kann jede(r) Teilnehmer(in) am Ende der Fortbildung eine konkrete, beratene Strategie für den eigenen Arbeitsbereich mitnehmen.

Jedes Modul umfasst zwei Tage – um eine Anreise am Vorabend wird gebeten, weil der Einstieg in das jeweilige Modul jeweils am Vortag abends gestaltet wird. Das Programm schließt mit einem Zertifikat ab.

Teilnahmegebühr: 3.300 € zzgl. einer Verpflegungspauschale in Höhe von 536 € für alle vier Module.
Die Buchung einzelner Module ist nicht möglich, da die Gruppe über den Zeitraum konstant bleiben soll. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.

Zielgruppen:
Personal- und Organisationsentwickler(innen), die diesen Aufgabenbereich bereits haben oder demnächst übernehmen werden, und Verantwortliche für Personalentwicklung

Referent(inn)en:
Elke Karrenberg, Universität Mainz;
Renate Kerbst, ConsultContor, Köln

Ort: Stadthotel am Römerturm, Köln

Zeitraum: (Das Jahresprogramm 'Personalentwicklung an Hochschulen' wird im Wintersemester 2017/2018 wieder angeboten)


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Ansprechpartnerin
Jutta Fedrowitz
Jutta Fedrowitzmehr
Telefon: 05241 9761-26
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: jutta.fedrowitz
@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

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