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Hochschulkurs
Mit Mikropolitik souverän umgehen.
Macht und Mikropolitik im Alltag des Hochschulmanagements
Egal ob im Dekanat, in Projekten oder der Hochschulleitung – als Hochschulmanager(in) machen Sie früher oder später die Erfahrung, dass neben sachlichen Auseinandersetzungen in formal festgelegten Management- und Entscheidungsprozessen auch andere, informelle Koordinationsmechanismen wirken. Hochschulen sind besondere Organisationen, in denen unterschiedliche Expertisen, Interessen und Kommunikationskulturen aufeinandertreffen. Dabei sind die Interessen, Fachkompetenzen und das Erfahrungswissen von Akteuren an Hochschulen nur eingeschränkt in Ausgleich zu bringen. Aus diesem Grund hat sich an Hochschulen eine Verhandlungskultur etabliert, in der regelmäßig Einflussmöglichkeiten jenseits der formalen Hierarchie mobilisiert werden. Solche gegenseitigen Beeinflussungen werden häufig als „Mikropolitik“ beschrieben. Wer innerhalb der Hochschule Veränderungen bewirken, moderieren, gestalten oder verantworten will, muss verstehen, wie genau und warum die beteiligten Akteure ihre jeweils eigenen Ressourcen als „Trümpfe“ in Verhandlungen einsetzen. Dazu muss man die Interessen und Einflussmöglichkeiten von Akteuren in mikropolitischen Situationen verstehen. Wichtig ist auch, die eigene Rolle im mikropolitischen Spiel zu begreifen, eigene Strategien zu entwickeln und souverän mit mikropolitischen Einflussnahmen umgehen zu lernen.
In diesem Workshop werden Sie anhand von Beispielen aus der Hochschulpraxis üben, Mikropolitik zu verstehen, vorhandene Handlungsspielräume und Grenzen zu erkennen und lernen, souverän mit Situationen der gegenseitigen Beeinflussung umzugehen.

Aus dem Inhalt
-    Erscheinungsformen von Mikropolitik an Hochschulen
-    Arten und Funktionieren typischer „mikropolitischer Spiele“ an
     Hochschulen
-    Akteure und ihre Interessen an Hochschulen
-    typische mikropolitische Situationen und Schwierigkeiten von
     Hochschulleitungen, Projektmitarbeiter(innen),
     Wissenschaftsmanager(innen) und Wissenschaftler(innen)
-    Identifikation von Ressourcen und Strategien, um im
     mikropolitischen Spiel zu bestehen
-    Einflussnahme ohne hierarchische Macht? - Laterale Führung an
     Hochschulen
-    Wirkmächtig überzeugen und verhandeln
-    persönliche Integrität und Mikropolitik

Ziele des Workshops
-    Natur und Rolle von Mikropolitik in Organisationen verstehen
-    eine eigene reflektierte Haltung zur mikropolitischen Einflussnahme
     entwickeln
-    eigenen Handlungsspielräume und Grenzen identifizieren können
-    eine erhöhte Selbstwirksamkeit im Umgang mit Mikropolitik
     ausbilden
-    Strategien entwickeln können, um die eigenen Ziele effektiv
     umsetzen zu können

Inhalte und Methoden
-    Kurzeinführungen zu Modellen und Praxisbeispielen
     (Crozier/Friedberg, Child, Mintzberg, Parsons, Schimank)
-    Einzelarbeit und Kleingruppenarbeit
-    Arbeit an eigenen Beispielen und Fallbeispielen
-    Trainingselemente
-    Beratung

Zielgruppen
Führungskräfte im Hochschulmanagement, Projektleiterinnen

Referent(inn)en
Lukas Bischof, Diplom-Psychologe, Lukas Bischof Hochschulberatung, Freiburg
Thimo von Stuckrad, Organisations- und Wissenschaftssoziologe, Senior Projektleiter, CHE Consult

Die Teilnehmerzahl ist auf 27 begrenzt.

Anmeldefrist: 24.01.19

Datum: 30. / 31.01.2019

Ort: SORAT Hotel Ambassador, Berlin

Kostenbeitrag: 545,– € zzgl. einer Verpflegungspauschale von 123,– €

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Ansprechpartnerin
Jutta Fedrowitz
Jutta Fedrowitzmehr
Telefon: 05241 9761-26
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: jutta.fedrowitz
@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

Anmeldung
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